Donnerstag, 15. November 2007

Myanmar 5 und letzter Teil

In Yangoon angekommen, kühlten wir uns jedoch bei 34 Grad zuerst im Pool des wunderhübschen Boutique-Hotels im Kolonial-Styl ab bevor es zur Besichtigung der berühmten Schwedagon-Pagode ging.
Es wird geschätzt, dass etwa 6 Tonnen Blattgold an ihr kleben sollen... Blattgold ist reines Gold, das von Hand in mehrstündigen, harter Arbeit zu hauchdünnen Blättchen geschlagen wird. Die Pagode ist die wichtigste und auch die eindruckvollste von Myanmar und man kann sich lange Zeit darin verweilen, einfach dasitzen und den vielen Menschen zuschauen. Zur Zeit sind aber tatsächlich nur wenige Möche zu sehen.


Am Abend ein letztes Highlight unserer Reise: es ging zum Essen ins "le Planteur" welches von einem Walliser geführt wird und eine wirkliche Oase darstellt: mitten in der Stadt ein grosser Garten eines Kolonialhauses mit BBQ und Chillout-Musik (Calltrade-mässig)... traumhaft!!! Dieser Tip, wie auch einige andere hatten wir Andrea zu verdanken, bei welcher wir uns ganz herzlich bedanken wollen!!

Am zweitletzten Tag unserer Reise besuchten wir noch die Sule Pagode, die inmitten eines Verkehrskreisels, umgeben von Läden steht. Ausserdem haben wir uns auf dem Markt noch mit ein paar Souvenirs eingedeckt. Leider hat sich Roger nicht an die gebratenen Zirkaden getraut, aus Furcht vor Montezumas Rache.... ist auch nicht mehr so Wagemutig, der Gute... ;-)
Wenn bis dahin die Reise eher noch nostalgisch war (Oldtimer, Pferdekutschen, Schiffe, Zug), merkt man, dass in der Stadt die traditionellen Dinge, wie Kleidung, etc. langsam abnehmen. Statt Longis (langes Wickeltuch) werden Hosen und Minijupes getragen und die Jugend kommt im Hip Hop-Styl daher. Jedoch haben wir bei einigen Touristen noch ein paar Ahs und Ohs hervorgerufen, als wir mit einem Mercedes 190 im Hotel vorfuhren, der bei uns als Oldtimer meistens nur noch im Museum vorkommt.
Am letzten Tag besuchten wir noch die beiden letzten Pagoden unserer Reise und das Nationalmuseum, bevor es am Abend wieder zurück in die kalte Schweiz ging.
Beim Anflug auf Kloten meldete sich der thailändische Pilot mit den Worten: "Temperature in Zurich minus 7, take care to your health!"

Alles in allem ist Myanmar ganz sicher eine Reise wert und hat viel zu bieten: landschaftlich, kulturell und vor allem die Bevölkerung. Die Lage im Lande ist sicher vielschichtig zu betrachten und die Meinung sollte nicht nur aufgrund von westlichen Medienberichten gebildet werden. Wir können die Reise auf jeden Fall empfehlen und die Bevölkerung hat uns dies auch mit ihrer Gastfreundschaft bestätigt.

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